Gesunde Morgenroutine
Eine gesunde Morgenroutine ist weit aus mehr als nur eine Routine wie Zähne putzen, oder Haare kämmen. Sie richtet dich aus und wirkt in deinen Tag hinein. Sie trägt dich und nährt dich - Deinen Körper, deinen Geist und deine Seele. Zumindest hat sie das Potential, wenn sie nicht nur technisch angewendet und verstanden wird.
Aber wieso ist das wichtig?
Du hast ein Ziel in deinem Leben, eine Vision- eine Absicht. Du willst dein Leben verändern? Dann ist eine gesunde Morgenroutine wichtig. Nicht aus Zwang, oder als weiterer Punkt auf deiner To Do Liste, sondern aus Liebe zu dir selbst. Du musst nicht räuchern, Karten ziehen, den Regentanz aufführen und danach noch 2 Stunden meditieren. Es geht mehr darum, dass du ein Ritual findest für dich, das dich abholt, mit deinem Innen verbindet und erinnert. Das kann eine Atemübung sein, vielleicht magst du ätherische Öle, die Akkupressurmatte, eine Meditation, ein Waldspaziergang.
Es geht darum die zu nähren, die du sein möchtest, um die Realität deines Lebens wahr werden zu lassen, die du gerade als Vision hast.
Wenn wir alte Landkarten verlassen wollen, müssen wir die alten Wege verlassen und uns auf die Suche nach neuen machen. Denn die alten Wege könne uns immer nur zu den alten Umständen führen. Ich glaube, da sind wir alle konform, oder? Die neuen Wege können zunächst an mal ungewohnt und vielleicht sogar etwas unangenehm erscheinen. Unser Verstand möchte uns eine Hintertüre geben ,,Ach, da habe ich keine Zeit dafür''. Hintertüren sind immer Ausreden unserer alten Ego Strukturen, die uns auf der alten Landkarte halten wollen, denn an dieser alten Landkarte hängt nicht nur das Ego, sondern auch unser Nervensystem. Dein Nervensystem hat vielleicht gelernt in dem Sicher zu sein, was du eigentlich nicht möchtest: Mangel, Angst, Sorge. Das klingt erst einmal kontrovers, oder? Denn dein bewusster Verstand würde einwenden: ,,Aber ich bin doch im Mangel niemals sicher''. Was wir dabei vergessen ist aber, das unsere alten Landkarten uns auch immer auf eine Art und Weise gedient haben. Zum Beispiel dabei uns im Opfermodus zu halten, der uns die Aufmerksamkeit und die Zuwendung von anderen Menschen gesichert hat. Die Strukturen des Egos sind verstrickt und wir erkennen sie nur schwer.
Um neue Wege zu erforschen, dürfen wir also mutig sein und lernen unser Nervensystem in das hinein zu entspannen, was neu und vielleicht zunächst einmal unangenehm ist. Tief verbunden mit deiner Intuition natürlich. Denn es gibt einen Unterschied zwischen dem was dir dient aber einfach ein bisschen Liebe braucht bis es sich sicher anfühlt und dem was nicht für dich ist. Du wirst den Unterschied zwischen dem einen und dem anderen lernen. Das ist wie mit dem Sport. Du willst nicht hin aber wenn du es dann gemacht hast, geht es dir sehr gut damit.
Meine Morgenroutine:
Meine Morgenroutine ist immer ganzheitlich. Bewegung und Nahrung für Körper, Geist und Seele. Für mich beinhaltet die Morgenroutine somit auch immer eine aktive Kommunikation mit Gott. Denn diese Rückverbindung ist das wonach siech unsere Seele sehnt. Vor allem aber habe ich festgestellt, das mein Nervensystem erst dann wirklich im Stande war sich zu entspannen, als ich verstanden habe, das Gott von dem wir alle Teil sind und nach dessen Ebenbild wir erschaffen wurde eine Form von Sicherheit zu bieten hat, die man weder mit Entspannungsübungen noch mit Ätherischen Ölen erlangen kann.
Wenn ich kann, dann laufe ich in der Natur eine runde Spazieren, währenddessen nehme ich ganz aktiv wahr. Was in mir ist, was um mich herum ist und was ich vielleicht sogar die letzten Stunden weg gedrückt habe.
Ich gehe in Kommunikation mit Gott und nähre somit meine Seele aber auch meinen Geist. Ich danke für die Dinge die ich sehe, die ich erlebt habe. Dankbarkeit ist die süßeste Nahrung für die Seele. Ich stelle meine kritischen Fragen, setze mich mit Gott mit meinen Ängsten, Zweifeln, Sorgen auseinander, wenn davon gerade etwas präsent war. So komme ich teilweise zu unglaublich großen Erkenntnissen, die in direkter Weise auf meinen Geist wirken. Aber egal wie, Sorgen und Ängste verpuffen in dieser Form der Kommunikation. Gott ist ganz klar, er hat uns keinen Geist der Angst gegeben, sondern der Kraft und wir dürfen uns einfach immer wieder daran erinnern. Aber manchmal vergessen wir es und dieser morgendliche Check-in ist wichtig um langfristig den Geist umzuprogrammieren. Denn wir alle wissen, dass wir uns auf unseren Verstand nicht immer verlassen können. Allerdings ist diese Erkenntnis irrelevant, wenn wir nicht wissen, wie wir es schaffen etwas wirklich zu verändern und unseren Geist auf höhere Sphären zu programmieren. Denn dann bleibt alles immer nur technischen Verständnis. Das hilft uns aber gar nicht weiter.
Davon leben die Menschen, die reden und vielleicht gar viele Menschen inspirieren aber niemals selbst umsetzen. Die Kirche ist dafür oft ein gutes Beispiel. Die Dinge werden gelesen und gepredigt aber die Menschen leben diese Weisheit nicht.
Integration ist immer Dreieinig. Körper - Geist -Seele
Teile gerne deine Morgenroutine mit mir
Deine Irene